Andreas Müller

Diplom-Psychologe & Psychologischer Psychotherapeut

Therapeutisches Angebot

Psychotherapie beschreibt den Prozess, gemeinsam an einem Problem und den dahinterliegenden Gründen für die Entstehung dieses Problems zu arbeiten. Im Gegensatz zur medikamentösen Therapie (mit der sich die Psychotherapie oft gut ergänzt) werden hier therapeutische Methoden eingesetzt, um über Reflektion, Erkenntnis, Erfahrung und Neubewertung eine Veränderung im Erleben und Verhalten zu bewirken.

Das tragende Element in dieser Arbeit ist die therapeutische Beziehung. Wenn diese vertrauensvoll und konstruktiv ist, ermöglicht das den Ratsuchenden, ihre gewohnten Denkbahnen zu verlassen und auf Anregung Neues anzudenken und evtl. auch auszuprobieren. Dabei begleite ich als Therapeut unterstützend und anregend die Ratsuchenden auf ihrer „Entdeckungsreise“.

„Richtig“ sind bei mir alle diejenigen, die einen unvoreingenommenen Gesprächspartner suchen, der ihnen mit professionellen Mitteln bei der Lösung von Problemen, bei der Veränderung von Situationen oder bei der Auflösung innerer oder äußerer Konflikte hilft. Die Diagnosen wie Depression, Ängste, Zwangsvorstellungen oder -handlungen und psychosomatische Beschwerden liegen meiner Arbeit zwar zugrunde, sind aber für das praktische Vorgehen von nachgeordneter Bedeutung.

Was wird behandelt?

In meiner therapeutischen Tätigkeit gibt es kaum Einschränkungen. Wichtiger als Diagnosen ist mir die Frage, ob sich eine persönliche Vertrauensbeziehung zwischen den Ratsuchenden und mir herstellen lässt. Bei Suchterkrankungen, Essstörungen oder psychischen Erkrankungen wie Psychose, Zyklothymie oder ähnlichem muss im Einzelfall entschieden werden.

ist ein Prozess, in dem Klienten durch den Coach angeleitet werden, berufliche und private Probleme zu sortieren und zu reflektieren. Gemeinsam werden neue Sichtweisen und ungewöhnliche Lösungen erarbeitet. Ziel des Coachings im beruflichen Kontext ist vor allem die Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Ressourcen des Klienten.

Wann ist Coaching ratsam?

  • Persönliche Orientierung und Standortbestimmung
  • Reibungsverluste, nachlassende Flexibilität, psychische Belastung bis hin zu Erschöpfungszuständen
  • Burn-out und psychosomatischen Beschwerden 
  • Mobbing
  • Aufbau von Selbstkompetenz (z. B. Stressmanagement)
  • Entwicklung von Sozialkompetenz (z. B. Kommunikationstraining)
  • Konfliktmanagement

ist ein Prozess, in dem im Einzel-, Gruppen- oder Teamsetting Klienten (Supervisanden) mit Hilfe des Supervisors ihre praktische Tätigkeit reflektieren, innere oder äußere Konflikte erkennen, Lösungen erarbeiten und Anregungen zur Optimierung ihrer Arbeit erhalten. Dabei biete ich ein Forum, die eigenen Anteile der handelnden Personen zu reflektieren. Neben der Vermittlung von Wissen und der professionellen Betrachtung des bisher Geschehenen, geht es mir in der Supervision vor allem darum, gemeinsam der Frage nachzugehen, warum gerade mit dieser beruflichen Herausforderung bei diesen Supervisanden Schwierigkeiten auftauchen. Dabei kann es sich um reine „Fallarbeit“ handeln, es können berufliche Abläufe geklärt oder die Beziehungen in einem Team auf ihre Effizienz oder Ineffizienz in Bezug auf den Arbeitsprozess durchleuchtet werden. Durch klare Aufgabenverteilung, gemeinsam erarbeitete Regeln und offene Kommunikation, kann die Effizienz eines Teams sowie die Arbeitszufriedenheit der einzelnen Teammitglieder erheblich gesteigert werden.

Wann ist Supervison ratsam?

  • Offene Fragen in konkreten Arbeitssituationen
  • „Schwierige“ Fälle
  • Zur Reflektion der Einzel- oder Teamarbeit
  • Unklare Teamsituationen
  • Spannungen im Team
  • Berufliche Neuorientierung durch Umstrukturierungsprozesse, Veränderungen im Team oder bei Einzelpersonen